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International Cooperation - Web3 - AI - Transformation

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In wenigen Tagen zum zweiten Mal: der #DigitaleUnabhängigkeitstag! #DUTag #DigitalIndependenceDay #DIDay

Um was gehts? 💡 Eine Handvoll Tech-Konzerne entscheidet, wie wir kommunizieren, lernen und uns informieren. Das bedroht unsere Freiheit – aber wir können etwas ändern!

Denn es gibt sie, die richtig guten Alternativen! Transparente und nutzerfreundliche Tools, die ein anderes Internet möglich machen. Nehme dir am #DUTag #DIDay (immer am ersten Sonntag im Monat) etwas Zeit, um zu den Alternativen zu #BigTech zu wechseln.

Wechsle mit uns!

📍 Du bist in #Mainz oder der Region? Komm vorbei in die #OffeneWerkstattMainz (Boppstraße 38). Hier erfährst du, wie du unabhängiger wirst – und kannst direkt durchstarten.

🌍 Nicht in Mainz? Finde eine Veranstaltung in deiner Nähe: termine.di.day. Oder werde selbst aktiv und organisiere einen #DIDay: di.day.

#GemeinsamWechseln #DigitaleFreiheit

Ein Werbeflyer für den Digital Independence Day wirbt für den Wechsel von WhatsApp zu Signal und anderen Alternativen, und eine Veranstaltung, die am 1. Februar 2026 von 12-16 Uhr in der Offenen Werkstatt Mainz stattfindet.

Reform der #Entwicklungszusammenarbeit: Warum wir echte Veränderungen brauchen

Das aktuelle Reformpapier des #BMZ betont die Verknüpfung von entwicklungspolitischen Maßnahmen mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit – ein wichtiger Ansatz, um Partnerländer auf ihrem Weg zu mehr mehr lokaler Wertschöpfung zu unterstützen. Doch selbst Kenner:innen des deutschen Entwicklungssektors wissen oft nicht, dass es bereits eine „Agentur für Wirtschaft und Entwicklung“ gibt. Seit 2016 existiert sie, und der damalige Bundesminister Gerd Müller betonte in einem Interview: „Für mich ist das nachhaltige Engagement der deutschen Wirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern entscheidend. Wir brauchen Fairness entlang der Produktion und beim Handel. Insofern bin ich davon überzeugt, dass die Agentur … einen echten Mehrwert schaffen wird."

Das Problem: Statt das „Produkt Wirtschaftliche Zusammenarbeit“ konsequent von den Bedürfnissen der Unternehmen in Partnerländern, Deutschland und Europa her zu denken, bleibt das System in alten, bürokratischen Strukturen verhaftet. Das Schaufenster glänzt – doch dahinter dominieren weiterhin langwierige Prozesse, sektorale Vorgaben und übermäßige Bürokratie.

Die Frage ist also nicht, ob Querverbindungen wichtig sind – sondern warum wir sie nicht endlich konsequent umsetzen. Das ist komplex und lässt sich nicht am Reißbrett lösen. Mein Vorschlag: Eine „regulatory sandbox“, #InnovationSandbox in der auf den bürokratischen Überbau weitgehend verzichtet wird. Hier könnten engagierte Institutionen und Unternehmen neue Formen der Kooperation erproben – agil, praxisnah und ergebnisoffen. Erfolgreiche Ansätze werden schnell skaliert, begleitet durch professionelles Veränderungsmanagement und wissenschaftliche Evaluation.

Wie erlebt ihr die Diskrepanz zwischen Reformanspruch und bürokratischer Realität?

– Was haltet ihr von einer „regulatory sandbox“?

– Würdet ihr mitmachen?

#FutureOfCooperation

Eine scheinbar einfache Frage bringt Führungskräfte in deutschen Umsetzungsorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit oft ins Stocken: „Wer ist der Kunde Ihrer Organisation?“ Meine Beobachtung: Je höher die Hierarchieebene, desto schneller und klarer fällt die Antwort aus – „das Ministerium“, also die Quelle der Finanzierung.

Doch wer steht wirklich im Mittelpunkt? Sollten es nicht die Empfänger:innen sein – die Menschen und Institutionen, für die die Zusammenarbeit wirken soll?

In der Praxis spielt diese Perspektive kaum eine Rolle. Und das wird zum Problem: Denn die deutsche Entwicklungszusammenarbeit will sehr vieles gleichzeitig erreichen – Armut und „Fluchtursachen“ bekämpfen, deutsche Unternehmen bei verantwortungsvollen Investitionen unterstützen und den Beitrag von ressourcenarmen Ländern zu globalen öffentlichen Gütern stärken. Der Versuch, diese unterschiedlichen Ziele mit denselben Strukturen und Methoden zu verfolgen, führt zu Widersprüchen, Ineffizienzen – und gefährdet letztlich das System selbst.

Es braucht einen Perspektivwechsel: Weg vom Fokus auf Mittelvergabe in starren bürokratischen Verfahren, hin zu klaren Leistungen und deren überzeugender Vermittlung. Wie das gelingen kann? Darum soll es in den nächsten Beiträgen gehen.

Eine farbenfrohe Illustration zeigt eine Weltkarte im Hintergrund mit dem deutschen Text „Wer ist der Kunde?“ und verschiedenen grafischen Symbolen, die für globale Kommunikation und Menschen stehen.

🔍 #Entwicklungszusammenarbeit im Reality-Check: Warum klare Botschaften und Glaubwürdigkeit jetzt entscheidend sind

Was ist von einem Unternehmen zu halten, das gleichzeitig drei völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen will – mit einer einzigen, verwässerten Botschaft. Das Ergebnis? Verwirrung, Misstrauen und sinkende Glaubwürdigkeit. Genau dieses Problem hat die Entwicklungszusammenarbeit: Sie balanciert zwischen entwicklungspolitischen Zielen, wirtschaftlichen Interessen und politischer Einflussnahme – und verliert dabei an Klarheit, Wirkung und Vertrauen.

Doch wie kann ein so komplexes Feld wie die Entwicklungszusammenarbeit klare Botschaften vermitteln, wenn die Ziele selbst widersprüchlich sind, Entscheidungen in fernen Bürokratien fallen und die Ergebnisse oft unsichtbar bleiben? Die Antwort liegt nicht nur in besserer Kommunikation, sondern in einer grundlegenden Neuausrichtung – inspiriert von strategischem Marketing, das auf Klarheit, Nähe zu den Zielgruppen und gelebte Ergebnisse setzt.

Drei zentrale Herausforderungen zeigen, warum ein Umdenken überfällig ist:

1️⃣ Widersprüchliche Ziele = Verwässerte Botschaften Wie lässt sich die Unterstützung von Menschen in Konfliktzonen mit der Förderung deutscher Unternehmen und der Vertretung politischer Interessen unter einen Hut bringen? Wenn Ziele im Konflikt zueinanderstehen, wird die Kommunikation unscharf – und Bürger:innen fragen sich: Was wird hier eigentlich erreicht? Die Lösung? Klarheit statt Komplexität: Statt alles gleichzeitig zu wollen, braucht es eine fokussierte Positionierung in klar abgegrenzten Aktivitätsfeldern.

2️⃣ Bürokratie schafft Distanz – und untergräbt Glaubwürdigkeit Entscheidungen werden oft in fernen Ministerien oder Unternehmenszentralen getroffen, während lokale Akteure – die die Bedürfnisse vor Ort am besten kennen – kaum Einfluss haben. Das Ergebnis: Informationsasymmetrien, Ineffizienzen und ein Teufelskreis aus Kontrollen und Misstrauen.

3️⃣ Doch Glaubwürdigkeit entsteht nur, wenn Leistungsversprechen auch eingehalten werden – und das erfordert jetzt konkrete Schritte: Die Entwicklungspolitik muss entwirrt werden, klare und verbindliche Leistungsversprechen in voneinander abgegrenzten Handlungsfeldern definieren und dann Strukturen schaffen, die diese Versprechen auch einlösen können. Hier besteht erheblicher, seit Jahren verschleppter Anpassungsbedarf, besonders wenn es um die Klarheit der Leistungsversprechen – etwa gegenüber der deutschen Wirtschaft – geht. Denn am Ende gilt: Nur wer Versprechen hält, kann langfristig Vertrauen aufbauen.

👇 Die Internationale Zusammenarbeit steht an einem Wendepunkt – jetzt geht es um Klarheit und Mut zur Veränderung. Mit klar abgegrenzten Segmenten, präzisen Botschaften und Strukturen, die ihre Versprechen einlösen, könnte sie wieder Vertrauen gewinnen. Wie dieser Wandel begonnen werden kann, dazu mehr in meinen nächsten Beiträgen.

#Entwicklungszusammenarbeit #InternationalCooperation #FutureOfCooperation #Glaubwürdigkeit #Reform

Das vergangene Jahr hat die #Entwicklungszusammenarbeit (eigentlich besser: #InternationaleZusammenarbeit) durchgeschüttelt. Der gesamte Sektor steht unter massivem Druck: öffentliche Finanzierungen gehen zurück, eine weitere große Regierungsorganisation – USAID – wurde geschlossen.

Erforderliche Veränderungen und eine kritische Diskussionen zu zeitgemäßer und wirkungsvoller Internationaler Zusammenarbeit wurde besonders in staatlich finanzierten Teilen der Branche weitgehend ignoriert. Über die Jahrzehnte hat dieser Teil der Branche sowohl den ernsthaften Bezug zu den Menschen verloren, denen er dienen möchte, als auch zu den Steuerzahlern, die ihn finanziert. Das macht ihn zu einem leichten Ziel für Populisten.

Die neue deutsche Regierung hatte Anfang dieses Jahres beschlossen, ein eigenständiges Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung #BMZ beizubehalten. Dass das BMZ überhaupt noch existiert, ist seit Jahren keine Selbstverständlichkeit mehr. Deutschland gehört zu den letzten Ländern, die ein eigenes Ministerium für internationale Zusammenarbeit haben – und die Unterstützung dafür wird immer brüchiger. Gleichzeitig sind die verfügbaren Mittel stark zurückgegangen. Der Markt für Entwicklungsdienstleistungen schrumpft, und das bedeutet auch: Arbeitsplätze fallen weg.

Es geht also um viel - die Ansätze der vergangenen Jahrzehnte müssten grundlegend überdacht werden. Wir haben zwar noch nicht den politischen Masterplan vom BMZ gesehen, erste Änderung sind allerdings erkennbar. Ob das die letzte deutsche Regierung mit einem solchen Ministerium sein wird, hängt auch davon ab, wie konsequent und wirksam diese Maßnahmen sind.

In den kommenden Wochen werde ich meine Posts zu dem Thema von Mitte des letzten Jahres überarbeiten und erweitern und meine Gedanken zur die dringende Notwendigkeit von Reformen teilen – sowohl auf Deutsch als auch mit englischen Zusammenfassungen.

#FutureOfCooperation

Wolken bilden die Buchstaben BMZ, durch die Licht gegen den dunklen Himmel scheint.

Last year has truly shaken the #InternationalCooperation aka #DevelopmentCooperation industry, which has been complacent and self-referential for decades. The entire sector is under massive pressure: public funding is declining, and another major governmental organisation—USAID—had its doors closed.

Over time, the industry lost touch with both the people it aims to serve and the taxpayers who fund it, making it an easy target for populists.

Still, in Germany, the new government decided last year to keep a standalone ministry for international cooperation, diverging from the trend of integrating such matters into foreign or economic affairs. But it was made clear that the ministry’s approach must change. So far, we’ve yet to see the political masterplan that could prevent this from being the last German government with such a ministry.

Over the coming weeks, I’ll revisit and expand on my mid-year posts, sharing my perspective on the urgent need for reform—both in German and with English summaries.

#FutureOfCooperation #GlobalPartnerships

A cruise ship labeled Development Cruises is stationed in a dry dock with a crane nearby against a partly cloudy sky.

A Year of Reckoning for #DevelopmentCooperation #InternationalCooperation: This year has shaken the development sector to its core. For decades, the industry operated in a self-satisfied bubble, largely disconnected from both the people it aimed to serve and the taxpayers funding it. Now, under immense pressure—shrinking public budgets, the dissolution of major agencies like USAID, and rising populist scrutiny—the sector faces an existential question: How can it remain relevant and effective?

In Germany, the new government made a bold move earlier this year by retaining a standalone ministry for international cooperation, bucking the global trend of merging it into foreign or economic affairs. But the real test lies ahead: Where is the bold new vision to ensure this isn’t the last German government with such a ministry? The much-anticipated masterplan is still missing.

Over the coming weeks, I’ll revisit and expand on my mid-year posts, sharing my perspective on the urgent need for reform—both in German and with English summaries.

#FutureOfCooperation #GlobalPartnerships

A cruise ship labeled Development Cruises is stationed in a dry dock with a crane nearby against a partly cloudy sky.

In a plot twist no one saw coming 😂, #Salesforce is reportedly regretting its 2024 decision to lay off 4,000 employees—because, surprise, #AI isn’t quite ready to replace them.

It is interesting to see how this senior management obviously does not understand its own business, as it obviously massively undervalued the role the (former) employees played in making the business model work. #CluelessManagement

The tech giant, which once bet big on AI-driven efficiency, is now scrambling to rehire or outsource the very roles it axed. Lesson learned: AI is a tool, not a magic wand. The experience of the employees is particularly important. Even if there is a opportunity to improve efficiency human experience has to ensure that whatever the LLM produces is coherent nuanced and sensible enough to avoid disturbing the increasingly sensitive perceptions of the audience.

#Layoffs #Oops

In an obviously AI-generated image, in a bustling office, a humanoid robot stands with a group of smiling management people, celebrating the progress of AI implementation displayed on a large screen that shows 15% progress and misspelled words.

Another partnership in line with what’s been happening regularly these days: a payment service teams up with a web3/stablecoin player. But this time, there are some notable twists.

The payment player is M-Pesa, the lighthouse digital payment service that rewrote payments in Africa and beyond. Launched 18 years ago, it now serves over 70 million people in 170 countries—34 million in Kenya alone—all on plain mobile tech.

The blockchain partner is ADI Chain. Even those deep in the space might ask: Who is ADI?

It’s a Dubai-based Layer 2, claims to be the first institutional chain in the MENA region, and has serious backing: founded by Sirius International Holding (the digital arm of IHC, a $240B holding company and the largest listed firm in MENA). It went live on mainnet this autumn, with a clear mission, as usual with the big numbers: bring 1 billion people on-chain by 2030, focusing on markets in the Middle East, Asia, and Africa that lack access to blockchain’s real-world benefits. Its cryptocurrency is pegged to the UAE Dirham and regulated by UAE authorities.

This isn’t just another announcement—it’s a signal of institutional blockchain adoption at scale.

#Blockchain #DigitalPayments #FinancialInclusion

A digital illustration shows a mobile phone and blockchain network connected by a handshake, with a world map in the background and the text M-Pesa meets ADI Chain and Blockchain for 1 Billion by 2030.

#Salesforce is regretfully realising that its decision to #layoff 4,000 employees in 2024 was misguided, as #AI cannot yet replace the essential roles these workers played. Full story

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